FRAGEN UND ANTWORTEN

Hot Yoga ist Yoga im Warmen bei bis zu 39 Grad mit bis zu 26 Positionen (Asanas) sowie zweier Atemübungen. Ein Spiegel hilft Dir bei der korrekten und konzentrierten Ausführung. Während des Kurses werden alle Gelenke, Muskeln und Sehnen trainiert. Deine Wirbelsäule wird schonend gedehnt und gestärkt. Das Besondere ist die Wärme. Sie hilft Dir, dich intensiver und – wie viele Teilnehmer sagen-, leichter zu dehnen. Und dabei sehr gelenkschonend. Deswegen ist Hot Yoga auch für weniger flexible genauso wie für ältere Menschen gut geeignet. Dein Stoffwechsel wird stark angeregt, der Kreislauf kommt in Fahrt und Dein Immunsystem wird gestärkt. Es gibt nicht wenige Teilnehmer, die extra trainieren, um eine drohende Erkältung abzuwenden. Die Hitze wirkt außerdem entgiftend (Detox!) und sorgt für einen frischen Teint😊. Hot Yoga ist schweißtreibend und unterstützt – falls gewünscht -die Gewichtsreduktion.

Wenn du regelmäßig praktizierst, d.h. mindestens 2 Mal pro Woche

 stärkst Du Dein Immun- und Herz-Kreislauf-System

 machst Deine Wirbelsäule flexibler, was wiederum lindernd bei Rücken- und Nackenschmerzen wirkt

 verbesserst Du Deine Muskulatur und baust neue Muskeln auf

 wirst Du flexibler, beweglicher und entwickelst eine bessere Kondition

 wird Deine Körperhaltung besser und (es gibt immer wieder Teilnehmer, die feststellen, dass 1 Zentimeter „gewachsen“ sind)

 fällt es dir leichter, dein Körpergewicht zu regulieren

 stärkst Du deine Konzentrationsfähigkeit, Ausgeglichenheit und Willensstärke

 kannst Du leichter Stress abbauen und entspannen

Vor allem ist es natürlich die Wärme und ihre positiven Effekte. Und der Spiegel zur besseren Konzentration und Ausrichtung. Aber auch der Lehrer, der mehr anleitet als selbst mitmacht (Ausnahme Silent Class, s.u.). Aus der langjährigen Erfahrung wissen wir, dass Hot Yoga einerseits für Sportler als muskulärer und mentaler Ausgleich zu Joggen, Radfahren, Schwimmen&Co. sehr attraktiv ist. Aber gleichermaßen auch für Menschen, die von Natur aus nicht so sportlich und gelenkig sind. Denn die Basis von Hot Yoga ist das Hatha Yoga. Diese Übungen sind im Vergleich bspw. zum Vinyasa Yoga oder Asthanga Yoga weniger dynamisch bzw. weniger komplex. Sprich, die sprichwörtlichen Verrenkungen, die man mit Yoga assoziiert, finden im Hot Yoga eher weniger statt. Bei gleichen positiven Effekten für Körper und Geist wie bei anderen Yogaarten auch. Vielen Übenden fällt es auch leichter, sich nach der Anstrengung im Warmen zu entspannen. Und können so nicht nur physisch, sondern auch mental in den Entspannungsphasen regenerieren. Außerdem gibt es eine Reihe von Prominenten, die auf den Entgiftungs- und Schönheitseffekt von Hot Yoga schwören😊. Zu den Hot Yoga Fans zählen u.a. Lady Gaga, Madonna, Demi Moore, Julia Roberts und Gisele Bündchen.

Weil wir glauben, dass man in konzentrierten 60 Minuten einen vergleichbaren Effekt wie bei 90 Minuten erzielen kann. Vor allem wenn ein Kurs nur maximal acht Teilnehmer hat. Dank der besonderen Nähe zwischen Lehrer und Schüler, können unsere Teilnehmer sich einfacher und intensiver in die Praxis hineinfinden. Außerdem bekommt man 60 Minuten in seinem Alltag mit seiner begrenzten Zeit auch einfach leichter unter.

Bei uns sind es maximal acht. Im Vergleich zu den großen Studios, die bis zu 40 Teilnehmer und mehr in einem Raum unterbringen, haben wir uns bewusst für diese relativ kleine Größe entschieden. So können wir uns wirklich persönlich und individuell um jeden Einzelnen kümmern. Und dabei helfen, dass jeder sich auf seinen Level weiter entwickeln kann. Eine Hot Yogastunde bei uns ist ein Stück weit wie eine Privatstunde. Und in unserem kuscheligen kleinen Studio fast ein bisschen wie Zuhause😊.

Ja, wir Lehrer praktizieren alle seit vielen Jahren selbst Hot Yoga. Und haben in den meist großen Studios, die wir in Deutschland kennen, immer spezielle Workshops für Einsteiger vermisst. Genau deswegen bieten wir in regelmäßigen Abständen Workshops mit detaillierter Anleitung und Korrektur an. Wir haben außerdem immer wieder reguläre Einsteigerkurse bei unter 35 Grad, um den Start ins Hot Yoga zu erleichtern.

Je nach Kursteilnehmern und Level variieren wir die Asanas in unseren Kursen. Wenn eine Gruppe sehr stark am klar definierten Ablauf einer klassischen Hot Yoga Stunde orientiert ist, bleiben wir in der Regel dabei. Wenn eine Gruppe etwas freier unterwegs sein möchte, machen wir uns unseren Kenntnissen anderer Yoga-Stile zunutze und bauen auch schon mal Elemente bspw. aus dem Yin Yoga, Yan, Vinyasa oder Asthanga Yoga ein.

In einer Silent Class macht der Lehrer alle Positionen mit. Und sagt mit „Change“ nur den Wechsel der Positionen an. Diese Hot Yoga Form ist dann sinnvoll, wenn die Teilnehmer schon etwas fortgeschritten sind. Und gerne auch mal für sich in der Gruppe üben wollen. Eine Silent Class ist oft eine besonders intensive Erfahrung für alle Beteiligten. Wir fragen unsere Teilnehmer vorher, ob sie gerne eine Silent Class wünschen. Am sehr frühen Morgen oder späten Abend bieten sich Silent Classes besonders an.

Grundsätzlich ja. Ähnlich wie andere Yogaformen auch. Wenn Du allgemein sensibel im Rücken und Nackenbereich bist, empfehlen wir Dir zusätzlich, Dich vor dem Hot Yoga aufzuwärmen. Außerdem achten wir bei den Positionen darauf, dass Du Deinen Nacken und Rücken nicht überbeanspruchst. Solltest Du ein sehr konkretes oder schwerwiegenderes Problem in diesem Bereich haben, bitte sprich uns vorher an. Bitte konsultiere auch Deinen Arzt oder Orthopäden. Und wir überlegen gemeinsam, welche Übungen geeignet sind und welche wir besser adaptieren.

Ja und Nein. Ja, weil Du mit Hot Yoga unglaublich viele Kalorien verbrennst. Je nach Konstitution so um die 400-600kcal und mehr. Positiv wirken sich auch die Massage der inneren Organe, die Aktivierung des Verdauungssystems und der Drüsen aus. Außerdem lernst Du durch regelmäßiges Üben Deinen Körper besser kennen, nimmst stärker wahr, was er braucht. Aber auch hier wollen wir ehrlich sein: Hot Yoga alleine reicht nicht, wenn Du ansonsten nichts an Deinem Lebensstil und Deiner Ernährung änderst. Ernährung ist außerdem viel komplexer als nur Kalorien zählen oder „nur“ gesund zu essen. Weil es dabei auch um Dich als Mensch geht, Deine Stärken und Schwächen und vor allem darum, wie Du zu einer gesunden intuitiven Ernährung kommst, arbeiten wir mit einer Ärztin zusammen, die auf diese Fragen spezialisiert ist. Bitte sprich uns an, wir stellen gerne den Kontakt her.

Definitiv! Teilnehmer, die regelmäßig praktizieren berichten oft, dass sie mehr Energie und Ausdauer bei anderen Sportarten und im Alltag haben. Hot Yoga hilft, Herz und Kreislauf zu aktivieren. Die Atemübungen trainieren Deine Lungen, erweitern ihre Volumen und regen Deine Durchblutung an. Alle Muskeln Deines Körpers werden außerdem beim Üben angesprochen. Die Gelenke geöffnet, dabei aber im Vergleich zu anderen Sportarten eher nicht überbeansprucht.

Nein! Hot Yoga ist genau wie Yoga kein Wettbewerb. Genau das macht ja den Unterschied zu der ein oder anderen Sportart. Jeder startet bzw. übt auf seinem Level. Und arbeitet an seinen eigenen Grenzen, seinen eigenen Kräften und seiner Flexibilität. Das Gros der Übungen im Hot Yoga wiederholt sich außerdem und macht es für die Teilnehmer leichter, in die Übungen hinein zu finden. Egal also, ob Du jünger oder älter bist, sportlich oder weniger aktiv, beweglich oder weniger gelenkig, dünn oder kräftig – Du übst für Dich. Und entwickelst Dich in Deinem Tempo weiter.

Beim Hot Yoga schwitzt Du stark, Deine Poren werden gereinigt und Gifte aus dem Körper scheiden aus. Der Detox Effekt wird außerdem durch eine kontrollierte Atmung (während der Positionen bis zu 6sek ein/6sek aus) und die Massage Deiner inneren Organe verstärkt.
Sehr wichtig dabei ist, dass Du nach dem Kurs, die verlorene Flüssigkeit wieder ersetzt. Wasser bspw. auch Ingwerwasser mit Zitrone, Chia und Zimt versetzt ist eine gute Alternative zu zuckerhaltigen Getränken, die wir nicht empfehlen. Viel Flüssigkeit sowie eine ausgewogene – saisonale und regionale Ernährung verstärken die sanfte Entgiftung Deines Körpers.

Nahezu allen Hot Yogastudios arbeiten mit zwei Atemübungen pro Kurseinheit – zum Start eine Aufwärm-Atemübung mit Pranayama (Tiefenatmung) und am Ende Kapalabhati (Feueratmung). Uns liegt die Atmung auch während der anderen Posen sehr am Herzen. Sprich, wir erinnern unsere Teilnehmer gerne immer wieder daran, Atem und Bewegung zu synchronisieren und leiten auch entsprechend an. Wobei wir auch unseren Lehrer zugestehen, dies in ihrem eigenen Duktus zu machen.

Wenn Du Dir unsicher bist und an gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidest, klär bitte mit Deinem Arzt, ob Hot Yoga das Richtige für Dich ist. Unabhängig davon ist uns auch wichtig, dass Du lernst auf Deinen Körper zu hören. Sprich, ob es nur der innere Schweinhund ist, der keine Lust auf die Hot Yoga Matte hat, oder ob Dein Körper an einem Tag eher Ruhe und „Nichts-tun“ braucht. Für uns ist es Teil der Praxis, dass unsere Teilnehmer auch ihren Körper und seine Bedürfnisse besser kennen und einschätzen lernen.

Einer der Kritikpunkte an Hot Yoga ist, dass sich die Teilnehmer vorher nicht explizit aufwärmen. Wir empfehlen durchaus den Körper etwas aufzuwärmen, vor allem, wenn Dein Körper durch langes Sitzen und wenig Bewegung ohnehin etwas „eingerostet“ ist. Und zeigen Dir gerne eine kurze Reihe von Aufwärmbungen.

Wir testen das. Denn in der Tat ist einer der wenigen Kritikpunkte am Hot Yoga, dass die Teilnehmer nachdem der Lehrer den Raum verlassen haben, nach und nach ebenfalls aus dem Raum gehen. Und damit durchaus mal die Entspannung der Bleibenden beeinträchtigen können. Wir probieren in unseren Kursen auch immer wieder neue Herangehensweisen aus. Eine davon ist, dass wir eine kurze angeleitete Schlussentspannung (Shavasana) -wie beim Yoga üblich – anleiten und die Teilnehmer auch dann wieder gemeinsam zurückholen. Ob und wann wir das machen, hängt ganz klar von den Teilnehmern und deren Wünschen ab.

Unser Körper ist nicht jeden Tag gleich in Form. Vielleicht hattest Du einen besonders stressigen Tag oder eine unruhige Nacht. Weniger ist dann vielleicht mehr. Mach Pausen (Fersensitz oder Shavasana), wenn es dir guttut. Und steig dann wieder ein, wenn Du so weit bist. Wichtig dabei, respektiere die anderen im Raum, die konzentriert üben. Bleib also einfach auf Dich und Deinen Atem konzentriert.

Ja, wenn Du vorher schon Hot Yoga gemacht hast, kannst Du Deine Praxis mit einem veränderten Set an Übungen fortführen. Sprech uns einfach im Studio darauf an und wir zeigen dir die neuen Übungen.

Hast Du noch eine Frage? Schreib uns einfach an.
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